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Sorgearbeit trägt unsere Gesellschaft - Die Belastungen sind kein individuelles Problem, sondern eine politische Aufgabe. :Mütter auf die Eins: Damit Sorgearbeit zur politischen Priorität wird.

Es braucht bessere Rahmenbedingungen, verlässliche Unterstützung und eine Gesundheitsversorgung, die die Realität der Belastung durch Sorgearbeit konsequent berücksichtigen kann.
Datum:
Veröffentlicht: 30.6.26
Von:
Müttergenesungswerk

Was klar ist: Wer Sorgearbeit leistet, verdient angemessene politische Unterstützung.

Mit dem Care-Manifest setzen wir hier an: 7 klare politische Forderungen zur Stärkung von Sorgearbeit Leistenden und ihrer Gesundheit.

Katja Mast, Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin, ist neue Kuratoriumsvorsitzende. Sie steht für eine klare sozialpolitische Perspektive und für das Anliegen, Sorgearbeit stärker in den politischen Fokus zu rücken. „Gerade Mütter und pflegende Angehörige leisten Unglaubliches im Alltag“, sagt sie – und macht damit deutlich, worum es geht.

Das geplante GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz sorgt aus Sicht des Müttergenesungswerks für große Sorge, weil es dort spart, wo viele Menschen dringend Unterstützung brauchen: auch bei den Vorsorge- und Reha-Maßnahmen für Mütter, Väter und pflegende Angehörige.

Die gemeinnützigen Kliniken im Müttergenesungswerk arbeiten nicht gewinnorientiert, müssen aber trotzdem alle Leistungen unter immer schwierigeren Bedingungen aufrechterhalten.

Die Folgen tragen Sorgearbeit Leistende:  weniger Plätze oder eingeschränkte Angebote, längere Wartezeiten. Dabei warten viele heute schon bis zu einem Jahr auf die stationären medizinischen Maßnahmen. 

Aber: Der Anteil der Kosten für Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen für Mütter und Väter an den Gesamtausgaben der gesetzlichen Krankenversicherung liegt bei weniger als 0,2 Prozent.